Fotograf Stephan Drube kommt nach Berlin, um seine Fotodokumentation vorzustellen. Sie umspannt den Zeitraum 1979 bis 2015 und zeigt Eindrücke aus vier Regionen Rumäniens.
Er sagt darüber:
„Ich war 1979/80 DAAD-Auslandsstipendiat und beobachtete die Entwicklung von Dörfern in der Maramuresch, in Sibiu / Hermannstadt, in den Westkarpaten und Vrancea mit dem Schwerpunkt auf bäuerliches Handwerk und Technik, was sich anschließend zur Langzeituntersuchung ausweitet. Hochzeit mit einer Maramurescherin, eine Tochter, 15 Präsentationen der Ausstellung „Der nahe Fremde“ in rumänischen und in neun deutschen Museen/Institutionen folgten.
Die Kurzform meiner rumänischen Untersuchungen bildet 2018 die Veröffentlichung des Buches „Die Agonie des bäuerlichen Lebens in Rumänien, Beobachtungen in vier Regionen, 1979-2015“ im Honterus Verlag, Sibiu.
Eigentlich begann mein Interesse am bäuerlichen Leben mit der Examensausstellung 1976 über „10 Höfe im Landkreis Mühldorf/Inn und deren Bewohner“ an der HfbK Hamburg, weitete sich über Rumänien nach Kreta (Region Amari) und schließlich durch eine Tätigkeit am Colegio Humboldt, Caracas auch auf vier Dörfer in Venezuela aus. Alle Orte wurden mindestens dreimal im Zeitraum von ca. 34 Jahren besucht.
Aktuell sitze ich an einem Buch, was alle meine Erfahrungen in den unterschiedlichen Teilen der Welt zusammen bringen soll.“
Moderation und Kommentar:
Christof Kaiser und Dr. Marianna Hausleitner, beide DRG
Im Anschluss können Exemplare des Buches erworben werden.
Anmeldung:
Wegen begrenzter Platzzahl bitte bis 26.02.2025 bei Christof Kaiser anmelden: christof-kaiser@deruge.org