• Rumänien im Superwahljahr 2016

    In Rumänien werden 2016 wichtige Weichen für die Zukunft des Landes gestellt: bei den Kommunalwahlen im Juni werden die Repräsentanten aller 41 Kreise des Landes, sämtliche Gemeinderäte und alle Bürgermeister gewählt. Im Herbst folgen die Parlamentswahlen, bei denen es erstmals die Möglichkeit einer Briefwahl für alle, auch die Auslandsrumänen, geben könnte. Die Briefwahl ist eines […]

  • Bukarest zwischen Ost und West

    Könnte Bukarest die „Europäische Kulturhauptstadt 2021“ werden? Um diesen begehrten, den Tourismus fördernden, Titel zu erringen, stünde der Stadt ein Kraftakt bevor. Die hässlichsten Spuren der sozialistischen Städte- und Architekturplanung müssten verschönt werden. Die gewachsenen Viertel, die Ceaușescu von 1977 bis 1989 abreißen ließ, um Platz für seinen „Palast des Volkes“ zu schaffen (500 ha!) […]

  • Siebenbürgische Kirchenburgen zwischen Tourismus und Verfall

    Etwa 150 Kirchenburgen und mittelalterliche Wehrkirchen gibt es im siebenbürgischen Rumänien. Sie wurden von den Siebenbürger Sachsen einst gebaut zur Verteidigung gegen Türken und Tataren-Einfälle. Zum Weltkultur-Erbe gehören sieben der schönsten und bedeutendsten dieser stolzen Denkmäler einer inzwischen gefährdeten Kulturlandschaft. Einige Kirchenburgen sind durch private Spenden instand gesetzt worden und befinden sich in gutem Zustand. […]

  • Entwicklung und Ziele des Ökotourismus in Rumänien

    Rumänien hat Naturfreunden einiges zu bieten. Bekannt sind vor allem das Biosphärenreservat Donaudelta mit über 300 Vogelarten und die rumänischen Karpaten, wo mehr als 30 Prozent der europäischen Bär-, Wolf- und Luchs-population lebt. Daneben gibt es über das gesamte Land verteilt unzählige Naturschutzgebiete, viele Nationalparks und Naturparks. Insgesamt ist mehr als 8,3 Prozent der 238.391 […]

  • Mein Jahr in einem rumänischen Dorf: Lesung aus den in Cața/Katzendorf entstandenen Texten

    Das Dorf Cața/Katzendorf im siebenbürgischen Rumänien hat eine kleine Kirchenburg, ein altes Pfarrhaus-Gebäude, nur noch wenige deutsch sprechende Einwohner, liegt idyllisch zwischen Eichenhainen und ist auf kaum einer Landkarte zu finden. Für ein Jahr wurde der Schriftstellerin Carmen-Francesca Banciu der Titel „Dorfschreiberin“ von Cața/Katzendorf verliehen. Mit dem Titel war ein manchmal monatelanger Rückzug in eine […]

  • Der Fall Eginald Schlattner: Schriftsteller und Securitate im kommunistischen Rumänien

    Als Schriftsteller wurde Pfarrer Eginald Schlattner aus Rothberg/Roșia ab den 1990er Jahren berühmt. Seine Romane, in das Schicksal Siebenbürgens verwoben, mit unverkennbar autobiographischen Bezügen, erreichten in Deutschland hohe Auflagen. Als im Jahr 2000 „Rote Handschuhe“ erschien, entfachten sich erneut die alten, bis heute andauernden Kontroversen um das Verhalten des Autors in jungen Jahren. Der Roman […]

  • Von Arad nach Köln: “Angekommen und doch Unterwegs” – Autorenlesung aus dem Erinnerungs-Roman “In die Zeit fallen”

    Die Eltern emigrieren in den frühen siebziger Jahren voraus nach Deutschland. Der Junge bleibt zurück bei der Großmutter. Gefangen in einer Zeitfalle: in „Wenigeralszweijahren“ soll er nachreisen können. Eine rumänische Kindheit in der Ceaușescu-Diktatur als Sohn „republikflüchtiger“ Juden. Misstrauen, Ausgrenzung, eine lebensgefährliche Attacke. Sonntägliche Langeweile in den leeren Straßen Arads, am Fluss Marosch, an der […]

  • Deutsch-Rumänische Geschäftsbeziehungen: Aspekte der interkulturellen Zusammenarbeit deutscher und rumänischer Unternehmen

    Ein typisches Beispiel für deutsch-rumänische Irritationen aus der Praxis von Mihaela Niemczik-Arambasa: „Eine deutsche Managerin ist im Büro einer rumänischen Filiale in Deutschland. Der Filialleiter ist ein Rumäne aus Bukarest. Er kommt ins Büro und begrüßt alle Männer per Handschlag. Nur die Managerin aus Deutschland begrüßt er mit einer kleinen Kopfbewegung. Die deutsche Managerin ist […]

  • “Lagerlyrik”

    Fast jeder/jede aus Rumänien stammende Deutsche kennt aus seiner/ihrer Familie die Erzählungen der im Januar 1945 in die Sowjetunion deportierten Generation. Es wurden „alle arbeitsfähigen Deutschen – Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren, Frauen von 18 bis 30 Jahren – , die sich auf den von der Roten Armee befreiten Territorien Rumäniens, Jugoslawiens, […]

  • Vor den Wahlen in Rumänien: Politikverdrossenheit und verfehlte Kommunalpolitik am Beispiel Timișoara

    Im Juni 2016 wurden in Rumänien Bürgermeister und Stadträte neu gewählt. Das Wahlergebnis in Timișoara/Temesvar sorgte für Schlagzeilen: der umstrittene Bürgermeister Nicolae Robu wurde wiedergewählt – bei einer Wahlbeteiligung von nur 28 Prozent! Wie kommt es, dass 72 Prozent der Bürger die Kommunalwahl egal waren? Ausgerechnet in der Stadt, in der im Dezember 1989 die […]

  • Zehn Jahre Mitgliedschaft Rumäniens in der EU – Eine Bilanz des Europäischen Jahrzehnts

    Mit Begeisterung und großen Erwartungen feierten die Rumänen den EU-Beitritt. Zehn Jahren später herrscht Enttäuschung bei sehr vielen Rumänen, deren wirtschaftliche Lage unbefriedigend geblieben ist, während viele sichtbar bereichert sind. Etwa ein Sechstel nutzt seit 2014 die volle Freizügigkeit und arbeitet in Westeuropa; fast drei Milliarden Euro wurden 2016 an Familien in der Heimat überwiesen. […]

  • Verbrechen an den rumänischen Roma im 2. Weltkrieg

    Zwischen Juni und September 1942 ordnete das faschistische Regime in Rumänien die Deportation von 25.000 bis 30.000 Roma nach Transnistrien an: betroffen waren etwa 12 Prozent der damaligen Roma. Auf Befehl von Marschall Ion Antonescu wurden als erstes jene Roma verschleppt, die man als „gefährlich und unerwünscht“ eingestuft hatte; Dokumente lassen vermuten, dass schließlich die […]

  • Securitate und Stasi – Entzweite Freunde. Der Weg von der Zusammenarbeit bis zum Zerwürfnis

    Restaurant "Leonhardt"

    Dass die Geheimdienste der DDR und Rumäniens nach 1950 eng zusammenarbeiteten, lag nahe: die Rumänen und Rumäniendeutschen, die nach 1950 in die Bundesrepublik, oder, seltener, in die DDR kamen, waren für die Spionage-Arbeit der Securitate brauchbar, um die Verwandtschaft in Rumänien zu erpressen. Und die Stasi (MfS) war gerne bereit, dem „sozialistischen Brudervolk“ zu helfen. […]

  • Wie geht es weiter in Rumänien?

    Die Straßenproteste in Bukarest und den großen Städten Rumäniens haben auf den ersten Blick einiges bewirkt. Die Regierung zog die Eil-Verordnung zur Verwässerung der Anti-Korruptionsgesetze zurück, zwei Minister erklärten ihren Rücktritt, auf Initiative des Präsidenten Klaus Johannis wurde ein Referendum auf den Weg gebracht: Die rumänischen Bürger sollen über die Zukunft der Korruptionsbekämpfung abstimmen. Als […]

  • Die rumänische “Diaspora Civica Berlin” – Junge RumänInnen in Berlin proben den Aufstand

    Nicht nur in Bukarest und in den großen Städten Rumäniens protestierten wochenlang Tausende gegen die Eilverordnung der Regierung, mit der die Anti-Korruptionsgesetze verwässert werden sollten. Auch vor der rumänischen Botschaft in Berlin und am Brandenburger Tor versammelten sich im Februar aufgebrachte Rumäninnen und Rumänen. Ihre auf Deutsch verfassten Plakate (z.B. „Rumänien sagt Nein zur Korruption“), […]

  • Die Hohenzollern in Rumänien (1866 –1947)

    Vor siebzig Jahren wurde König Mihai I. von den kommunistischen Machthabern zur Abdankung gezwungen. Damit endete die rumänische Erbmonarchie, die 1866 durch Karl von Hohenzollern-Sigmaringen, ab 1881 König Carol I., in einem noch vom Osmanischen Reich abhängigen Fürstentum begründet worden war. Mit der Übernahme des rumänischen Throns durch einen süddeutschen Prinzen profitierte Rumänien in vielerlei […]

  • Die Republik Moldau – Zur politischen Lage in einem unruhigen und zerrissenen Land

    Geographisch, ethnisch wie politisch ist die rumänisch („moldauisch“) sprechende Republik Moldau ein zerrissenes Land: Die Erklärung der Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991 beendete keineswegs die Konflikte zwischen der Zentralregierung in Chișinău und den von ethnischen Minderheiten bewohnten Gebieten. Vor allem in Gaugasien und Transnistrien forderte man Unabhängigkeit. Ab 1992 eskalierte die Situation in […]

  • Zwischen Zuneigung und elitärem Rassismus: Eine Studie über das gespaltene Bild der Roma in Rumänien

    Etwa jeder zehnte Rumäne gehört zu einer Minderheit. In dem Land mit nur 20 Millionen Einwohnern leben 19 verschiedene Ethnien mit eigenen Traditionen, rund zehn verschiedenen Muttersprachen, 16 Religionsgemeinschaften. Die ca. zwei Millionen Roma bilden die größte autochtone Minderheit Rumäniens. Ihnen wird seit den 1990er Jahren, so Esther Quicker, die Rolle eines „nationalen Feindbildes“ zugewiesen. […]

  • “Diese Orte sind nicht nur schön, sondern haben auch etwas zu erzählen” – Ein literarischer Abend mit Texten und Fotos aus der Zeit in Rumänien

    Von Mai bis Oktober 2017 lebte die Leipziger Schriftstellerin Paula Schneider als „Stadtschreiberin“ in Kronstadt/Brașov, in einer Gegend, die ihr aus früheren Aufenthalten nicht ganz unbekannt war. Und doch staunte sie am Ende ihrer Zeit in Rumänien immer noch: “Besonders viel Platz aber hat der Himmel genau hier: im Rendezvousgebiet von Süd- und Ostkarpaten, in […]

  • Die Doina: eine Einführung in den lyrischen Gesang Rumäniens

    Was ist die Doina? Klage- und Trauerlied; Gattung der traditionellen rumänischen Musik; Gesamtheit aller langsamen und melancholischen Stücke in der Musik Rumäniens – oder gar Sinnbild für die rumänische Folklore überhaupt? Die Zuschreibungen sind vielfältig. Fest steht, dass die Doina in Rumänien eine sehr lange Tradition hat, in zahlreichen Regionen des Landes und in der […]

  • Wer schützt die Schutzburgen? Die Situation der Denkmalpflege an den siebenbürgischen Kirchenburgen

    Der Zustand der siebenbürgischen Kirchenburgen ist von Ort zu Ort sehr verschieden. Während einige sich nach durchgeführten Instandsetzungen in einem sehr guten bis guten Zustand befinden, findet man an anderen unterschiedlich starke Verfallsspuren, die in letzter Konsequenz die Substanz des Bauwerkes insgesamt bedrohen. Der Erhalt der Kirchenburgen wird nicht mehr nur durch eine oftmals geringfügige […]

  • Rumänien – aktuelle politische Entwicklungen 12 Jahre nach dem EU-Beitritt

    Wir beginnen um 17 Uhr mit der Führung durch das DW-Medienunternehmen mit einem Einblick in die Geschichte, Profil und Programmauftrag der DW, aber auch in die Architektur und Geschichte des Hauses. Anschließend möchten wir mit Robert Schwartz auf die zurückliegenden 12 Jahre der Mitgliedschaft Rumäniens in der EU zurückblicken und aktuelle Probleme der Rumänischen Politik […]

  • Sozialarbeit und rumänische Roma in Berlin: Geschichten aus dem Leben einer Sozialarbeiterin

    Restaurant "Leonhardt"

    Ein erheblicher Teil der rumänischen Diaspora in Berlin gehört der Roma-Minderheit an. Um sich in der hiesigen Gesellschaft orientieren zu können, nehmen die meisten dieser Familien die soziale Beratung verschiedener Träger in Anspruch, beziehungsweise sind darauf angewiesen. Aus dieser Arbeit erlangen wir neue Erkenntnisse über die aktuelle Lage der rumänischen Roma in Berlin als auch […]

  • Deutsch-rumänische Polizeiarbeit am Beispiel Berlins

    Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland Dorotheenstraße 62-66, Berlin, Deutschland

    Berlin ist die größte und durch Kriminalität am meisten belastete Stadt Deutschlands. Durch ihr Überangebot an unterschiedlichen Möglichkeiten übt sie eine magische Anziehungskraft auf Straftäter aus - auch auf rumänische. In den Bereichen Laden-, Taschen- und Trickdiebstahl sowie beim aggressiven Betteln, also insbesondere bei Eigentumsdelikten, sind Rumänen besonders aktiv. Was kann man dagegen tun, wie […]

  • Die rumänische Diaspora in Berlin

    Restaurant "Leonhardt"

    In Berlin leben seit über 150 Jahren Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen Rumäniens. Diese Gruppe, die rumänische Diaspora, ist heute heterogener denn je. Und sie wächst weiter; allein zwischen 2010 und 2016 hat sich die Zahl rumänienstämmiger Menschen in Berlin fast verfünffacht. Die Referentin hat im Rahmen ihrer Master-Arbeit untersucht, wie Menschen aus Rumänien in […]

  • Im Zeichen des 1. Weltkrieges: Deutsch-Rumänische Sprach- und Kulturkontakte am Beginn des 20. Jahrhunderts

    Rumänisches Kulturinstitut Berlin

    Seit dem 19. Jahrhundert sind sich die rumänischen Intellektuellen darüber einig, dass in Fragen der Kultur-und Sprachentwicklung eine Ausrichtung auf mitteleuropäische Vorbilder zu geschehen habe. Dabei wird eine intensive Diskussion darüber geführt, ob man sich eher an Leitbildern aus der romanischsprachigen Welt, vor allem Frankreich, oder aus der germanophonen Einflusssphäre orientieren solle. Für ersteres spricht […]

  • Rumäniens EU-Ratspräsidentschaft in bewegten Zeiten: Große Herausforderungen, hausgemachte Probleme

    Restaurant "Leonhardt"

    Zum 1. Januar 2019 übernimmt Rumänien zwölf Jahre nach seinem Beitritt erstmals die EU-Ratspräsidentschaft. Es warten große Aufgaben auf das nach Polen zweitgrößte Land der großen Erweiterungswelle 2004/07: Neben dem Ende März anstehenden "Brexit" und den Europawahlen im Mai/Juni 2019 mit dem Ende des Mandats der Juncker-Kommission sind dies in erster Linie die Verhandlungen zum […]

  • Wirtschaftspartner Rumänien – Armenhaus oder Wachstumsmarkt?

    Restaurant "Leonhardt"

    Deutschland ist Rumäniens wichtigster Handelspartner. Rumänien rangiert inzwischen auf der Liste der wichtigsten Exportmärkte deutscher Firmen vor Mexiko und Indien auf Rang 21 der wichtigsten Handelspartner der Bundesrepublik. 7500 Firmen mit deutscher Kapitalbeteiligung, vor allem Unternehmen der Kraftfahrzeugzulieferindustrie und des Einzelhandels, operieren vor Ort; in den vergangenen Jahren haben sie nach Angaben der deutschen Auslandshandelskammer […]

  • Die Unerwünschten – Zur sozialen Lage prekärer RumänInnen in Berlin

    Restaurant "Leonhardt"

    Die Zuwanderung von Menschen aus Rumänien nach Deutschland wird oft in den Medien und von Politikern als „Armutszuwanderung“ dargestellt. Allerdings enthüllt dieses soziale Phänomen die komplexen Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Entwickelte kapitalistische Länder wie Deutschland haben Maßnahmen ergriffen, um ihre Systeme der sozialen Absicherung gegen nicht-qualifizierte ArbeiterInnen abzusperren. Viele davon landen in dem […]

  • Rumänien – ein faszinierendes Land

    Restaurant "Leonhardt"

    Aline Kuley hat für den Fernsehsender SAT1 in der Reihe „Grenzenlos – die Welt entdecken“ einen Dokumentarfilm über Rumänien konzipiert – mit viel Herzblut. In dem 40-minütigen Film wird das Salzbergwerk bei Turda besucht, dann geht es in einen Bärenpark, nach Bukarest, zur Wassertalbahn, Kronstadt, Viscri und ins Bucegigebirge. Der Film macht deutlich, dass Aline […]

  • Rumänien vor den Präsidentschaftswahlen

    Restaurant "Leonhardt"

    Im November finden in Rumänien Präsidentschaftswahlen statt. Wer sind die Herausforderer des Präsidenten Klaus Johannis? Wie beeinflusst der Fall "Alexandra" die Wahlen am 10. November? Kann der quasi unbekannte Herausforderer Dan Barna den Sozialdemokraten die Show stehlen und als zweiter in die Stichwahl kommen? Über die politische Landschaft in Rumänien und den rasanten Aufstieg des […]

  • Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche in Berlin

    Parlamentswahlen RO

    Der Pfarrer hat über die Geschichte und die Entwicklung der rumänisch-orthodoxen Kirche und ihrer Mitglieder in Berlin berichtet.

  • Die Republik Moldau an der Nahtstelle zwischen Zentral-, Ost- und Südosteuropa

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    Die Republik Moldau ist in Deutschland relativ unbekannt, obwohl das Land eine reiche Kultur und eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen hat.* Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde die Republik wieder ein souveräner Staat, in dem in den folgenden Jahren die Interessen Russlands und der Europäischen Union aufeinander prallten. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Innenpolitik des […]

  • 100 Jahre BAUHAUS – Das BAUHAUS in Bukarest

    Die Formensprache des BAUHAUS hat Architekten und Städtebauer auf der ganzen Welt geprägt. Durch die Einflüsse der 1919 in Weimar gegründeten „Hochschule für Gestaltung“ wurde auch Bukarest, das „Paris des Ostens“, in den 1920er Jahren sichtbar und faszinierend umgestaltet. Viele rumänische Architekten hatten in Berlin, Paris oder Wien studiert und experimentierten mit den Ideen des […]

  • Veranstaltung anlässlich des 30. Jahrestages der Revolution in Rumänien

    Studio Niculescu

    Dabei soll nicht der Ereignisse vom Dezember 1989 gedacht, sondern erzählt werden, welche Folgen der Sturz des Kommunismus in Rumänien hatte und inwiefern sich das Leben verändert hat. Wir schlagen Euch vor, gemeinsam in diesen vergangenen Zeitraum zurückzukehren, um ans Licht zu bringen, was diese Zeit auf einem persönlichen Niveau für jede und jeden von […]

  • Überraschungen in Teleorman: Eine ungewöhnliche Dienstreise nach Rumänien

    Restaurant "Leonhardt"

    In Berlin leben aktuell etwa 30.000 Menschen aus Rumänien. Jedes Jahr kom­men mehr RumänInnen in die Hauptstadt - und bleiben. Sie suchen ein besseres Leben für sich selbst und Ihre Kinder; vor allem suchen sie Arbeit. Die Mobilität seiner BürgerInnen stellt Europa vor Herausforderungen, die vor allem von den Kommunen gelöst werden müssen. Im täglichen […]

  • In Rumänien bewährt – in der EU begehrt

    Restaurant "Leonhardt"

    Die Europäische Staatsanwaltschaft (EuStA), 2019 formal gegründet, soll im Herbst 2020 ihre Arbeit aufnehmen. Sie wird vor allem mit der Verfolgung von Straftaten gegen die finanziellen Interessen der EU befasst sein, also z.B. mit dem illegalen „Abzweigen“ von EU-Fördermitteln für andere Zwecke als die, für die sie gedacht sind. Für später kommt eine Erweiterung des […]

  • Die Feder in der Hand bin ich eine ganz andere Person

    Rumänisches Kulturinstitut Berlin

    Dr. Silvia Irina Zimmermann hat Leben und Werk der rumänischen Königin und Schriftstellerin Carmen Sylva (1843-1916), illustriert mit Fotos, vorgestellt. Referentin: Dr. Silvia Irina Zimmermann ist Literaturhistorikerin, Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie ist Initiatorin und Mitbegründerin der Forschungsstelle Carmen Sylva des Fürstlich Wiedischen Archivs in Neuwied.

  • Regionale Zusammenarbeit zwischen Südsiebenbürgen und Brandenburg – eine Modellidee für Europa?

    zoom

    Das Land Brandenburg arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit der rumänischen Region Zentrum (Südsiebenbürgen) in verschiedenen Projekten und auf den unterschiedlichsten Ebenen zusammen. Eine Besonderheit besteht in der Existenz und dem Wirken einer Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für die Region Centru / Südsiebenbürgen. Einer der beiden Partnerschaftsbeauftragten, Klaus-Peter Krüger, wird in einem Vortrag mit […]