• Ein-Blick in die Kultur rumänischer Roma

    Die Zuzüge von EU-Bürgern aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten wie Rumänien und Bulgarien bleibt konstant und ist im Wesentlichen auch eine Armutswanderung. Damit einhergehend sind Sie in den unterschiedlichen Dienststellen und Institutionen mit den Neuankömmlingen konfrontiert und wissen doch nur wenig über die Kultur der Roma, die so andersartig erscheint. Mit dieser Veranstaltung sollen kulturelle Unterschiede […]

  • “Umerziehung” durch Folter – Das Experiment von Pitești

    Vorführung des Dokumentarfilms "Demascarea – Die Entlarvung" und Diskussion Es sind Szenen wie in dem Spielfilm „Das Experiment“: Studenten foltern Studenten. Im kommunistischen Rumänien wurde dies 1949 Realität. In einem Gefängnis der Ortschaft Pitesti führte der Geheimdienst Securitate so genannte Umerziehungsmaßnahmen durch, mit denen die Inhaftierten zu treuen Genossen erzogen werden sollten. Die Gefangenen, meistens […]

  • Zwischen Schichten der Erinnerung – Neue Medien in der aktuellen Kunst Rumäniens

    Die Arnheim-Professur geht auf den Filmkritiker und Filmhistoriker Rudolf Arnheim zurück, der die Theorie des „denkenden Sehens“ und Gestaltens entwickelte. Eine hochrangige interdisziplinäre Jury beruft jährlich einen ausländischen Gastdozenten an der Humboldt-Universität. Gefördert wird diese Professur durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Stiftung Brandenburger Tor. Der Vortrag wird Bilder einiger […]

  • Volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus Rumänien nach einem Jahr – Chancen, Vorteile, Risiken

    Seit einem Jahr, seit dem 1.1. 2014, ist der deutsche Arbeitsmarkt auch für Arbeitnehmer aus Rumänien und Bulgarien geöffnet. Damals herrschte in Deutschland eine aufgeregte Debatte über eine „Armutseinwanderung“ in das deutsche Sozialsystem, auf die man sich nun gefasst machen müsse. Politiker und Medien schürten fremdenfeindliche Vorurteile und Panikmache. Zu kurz kamen in der öffentlichen […]

  • Der Dorfschreiber aus der Stadt: Mein Jahr in einem rumänischen Dorf

    Sich ein Jahr in Cata, Katzendorf, im siebenbürgischen Rumänien als „Dorfschreiber“ nieder zu lassen, verlangt Neugier, Ausdauer, Abenteuerlust und Liebe zu Menschen und Tieren. Der Berliner Autor Jürgen Israel war nicht selten mit den Schafen und den Schäfern des Dorfes von Sonnenaufgang bis zum Abend in der hügeligen Landschaft unterwegs. Er erlebte die brütende Sommerhitze […]

  • 100 Tage Präsident Klaus Johannis – Eine Bilanz der ersten Präsidentschaftszeit

    Sechs Millionen Rumänen wählten ihn direkt zum rumänischen Präsidenten; Mehrheiten von 60 bis über 90 Prozent sorgten weltweit für Aufsehen. Die Erwartungen an den lutherischen Siebenbürger Klaus Johannis, lange erfolgreicher Bürgermeister von Hermannstadt/Sibiu sind gewaltig; nach seinem Amtsantritt am 22. Dezember 2014 stieg das Vertrauen der Rumänen in die Politik sprunghaft an. Johannis versprach für […]

  • Rumäniens „Eiserne Garde“ und die Nazis – Ein Geschichtsrückblick im Jahr 70 nach Ende des 2. Weltkrieges

    Die rumänische „Eiserne Garde“ war eine antisemitische, antidemokratische, gewaltbereite Organisation, gegründet nach dem 1. Weltkrieg. Ihre mystisch-orthodoxe Ausrichtung übte eine große Faszination aus. In den 1930ziger Jahren war sie, mit etwa 250.000 Mitgliedern, die drittgrößte faschistische Partei Europas (nach Deutschland und Italien). Mit dem faschistischen Rumänien hatte sich das Deutsche Reich 1940 aus ökonomisch- militärisch-geopolitischen […]

  • Deutschland und Rumänien: Stolz und Vorurteil in der gegenseitigen Wahrnehmung

    Gegensätzlicher könnten die landläufigen Vor-Urteile über die Menschen in Deutschland und Rumänien kaum sein: die Deutschen gelten als diszipliniert, kühl, humorlos und ehrgeizig. Das Stichwort „Rumänien“ wird unweigerlich mit Korruption, bettelnden Roma, Schlamperei, Banden und „Dracula“ in Verbindung gebracht. Welchen geschichtlichen und kulturellen Hintergrund haben solche Vorurteile und tiefsitzenden Ressentiments, die das „Image“ eines Landes […]

  • Ökologische und Soziale Bürgerproteste in Rumänien. Das FU-Projekt „Growing Roots“

    Vor fünfzehn Jahren begann der Protest der Bewohner des hoch gelegenen Dorfes Roșia Montană im Westen Rumäniens gegen den Abbau der Goldvorkommen und damit ihre Umsiedlung und die Gewinnung des Goldes durch Zyanit. Der mutige, schlaue Protest der Bergbauern gilt unter Politikwissenschaftlern als „Mutter der rumänischen Zivilgesellschaft“. Die Umweltbewegung entwickelte sich zu einem Anti-System-Protest. Im […]

  • Rumänien im Wandel: “Social Entrepreneurships” als neue Unternehmensgründungen mit sozialer Selbstverpflichtung

    Auch in Rumänien entstehen in den letzten Jahren Unternehmen, bei denen die Gewinnerzielung nicht im Vordergrund steht. Sie wollen ihre unternehmerische Tätigkeit vor allem für einen positiven Wandel der Gesellschaft einsetzen. Ein „Social Entrepreneur“ engagiert sich z.B. im Umweltschutz, Bildung, Armutsbekämpfung: er will Arbeitsplätze für Menschen schaffen, die, wie Roma, sozial benachteiligt sind. Die von […]

  • Aufforsten statt Abholzen: Rettet den rumänischen Wald!

    Rumäniens unberührter Wald mit seinen Jahrhunderte alten Eichenhainen ist durch legales Abholzen und illegalen Raubbau („Holzmafia“) bedroht: noch gibt es 6,6 Millionen Hektar Wald. Aber es verschwinden jede Stunde ca. 3 Hektar, seit 1990 fast 400.000 Ha. Etwa die Hälfte des Bestandes gehört Privatleuten. Zunehmend investieren internationale Unternehmen in die kostbare Ressource „Wald“. Im Juli […]

  • Was bewegt rumänische Jugendliche? Studie über Werte und Einstellungen junger Rumänen

    Rumäniens Jugend ist skeptisch und desillusioniert: etwa 90 Prozent der 15- bis 29jährigen fühlen sich von den Politikern des Landes und den politischen Parteien nicht repräsentiert. Der Kontrollfunktion der Medien misstrauen sie. Der EU-Beitritt hat sie enttäuscht: die Arbeits- und Ausbildungschancen haben sich nicht, wie erhofft, merklich verbessert. Gerade mal ein Viertel denkt, dass Rumänien […]

  • “Meine 7000 Nachbarn”: Rumänische Roma in Berlin

    Zunächst sprang sie eher zufällig als Übersetzerin ein, wenn Roma sich im Behörden-Dickicht verirrten. Ihr Einsatz für die Neuankömmlinge aus Rumänien wurde schließlich zu einem Beruf. Sie begleitete Roma zu Ärzten, Sprachkursen, Behörden und Arbeitgebern, sie sprach an Schulen und Kitas vor, organisierte Mutter-Kind-Gruppen. Abends notierte sie ihre Eindrücke und Erlebnisse. Als Buch wecken diese […]

  • Prächtig bestickt und fein gewebt: Die Trachten des Karpatenbeckens

    Selbst in ländlichen, traditionell orientierten Gegenden Südosteuropas sind Trachten schon lange nicht mehr die tägliche „Volkskleidung“. Die Tracht als ein Kleidungsstück, das die Ordnung einer Gesellschaft widerspiegelt, ist mit den gesellschaftlichen Umbrüchen der letzten Jahrzehnte aus der Mode gekommen. Noch vor dem 2. Weltkrieg war im Karpatenbecken genau festgelegt, welche Hauben, Hüte, Röcke, Hosen und […]

  • 7 Tage Bukarest : Mit dem Blick eines Vloggers. Erwartungen, Erfahrungen, Ergebnisse eines Kurz-Aufenthalts

    Sieben Tage mit neugierigem Blick in einer fremden Großstadt wie Bukarest – was fällt auf, was gefällt, was befremdet, was meint man schon gekannt zu haben? Welche Vorurteile werden aufgeweicht und welche bestätigt? Und warum ausgerechnet Bukarest wählen für ein Blogging-Experiment mit der Videokamera? Der Student Nico Schmolke fand das am Rande der EU gelegene […]